Stefan Rottner Inhaber und Küchenchef des „Romantikhotels Gasthaus Rottner" und Mitglied der Jeunes Restaurateures

Saisonale Küche heißt für Stefan Rottner: „Alles wächst dann, wenn der Mensch es braucht. In der kalten Jahreszeit verlangt der Körper nach deftigen, kalorienreichen Gerichten, wie einer geschmorten Rinderbacke. Im Frühjahr will er dagegen entschlacken. Also wächst der Spargel, sprießen Kräuter und das erste junge Gemüse auf den Feldern. Seine Küchenphilosophie hat der Spitzenkoch von seiner Urgroßmutter übernommen, wie auch den idyllischen Traditionsgasthof „Rottner" vor den Toren Nürnbergs.

Das Gasthaus Rottner ist seit Jahrhunderten ein beliebtes Ziel von Ausflüglern und Freunden der fränkischen Küche. Frisches Wild, fränkischer Spargel und Gemüse aus dem fränkischen Knoblauchsland sowie die Kräuter aus dem hauseigenen Garten bilden die Grundlage für die gehobene und zugleich bodenständige Küche von Stefan Rottner. Der Küchenchef kredenzt klassische Spezialitäten mit einem Hauch französischer Haute Cuisine: Vom fränkischen Krebssüppchen bis zur Fasanenbrust auf gebratenen Schwarzwurzeln mit Kartoffelbaumkuchen hat die Speisekarte für Feinschmecker und Liebhaber deftiger Speisen gleichermaßen etwas zu bieten.

Sein Handwerk hat Stefan Rottner in verschiedenen Spitzenrestaurants in Deutschland und der Schweiz erlernt. Unter Jörg und Dieter Müller arbeitete Rottner zwei Jahre in den „Schweizer Stuben" in Wertheim, bevor er 1982 für eine Saison als Chef de partie im „Guarda Val" in der Lenzerheide engagiert wurde. Nach seinem Abschluss als Küchenmeister und staatlich geprüfter Gastronom übernahm der begeisterte Fußballer, der auch Mitglied der deutschen Fußball-Nationalmannschaft der Spitzenköche ist, 1985 den Familienbetrieb in Nürnberg.